Auf den Hund gekommen

Schon einige Zeit fing mir eine Idee durch den Kopf, die ich unbedingt mal fotografisch umsetzen wollte.
Ich war fasziniert von den Bildern im Stil von https://www.vieler-photography.com/ der Bilder von Hunden macht, während sie versuchen ein Leckerli zu fangen. Sieht immer super lustig aus und regte mich zum Nachmachen an, zumal es in meiner Bekannt- und Verwandtschaft genug Hunde gibt.
Grundsätzlich war mir ja klar, was zu tun war. Trotzdem – Schwierigkeiten gab es genug.

Emmi

Mein Schwager und ich planten das Shooting gemeinsam durchzuführen. Wir suchten einen Termin und ich erstellte einen Flyer den wir einigen Hundebesitzern schicken wollten.

Wir einigten uns darauf, dass wir maximal fünf Hunde fotografieren wollten und uns für jedes Hundemodel 1 Stunde Zeit nehmen wollten.
Nachdem wir nahezu von allen Angeschriebenen eine positive Rückmeldung erhalten hatten, konnten wir in die Detailplanung gehen.

Wir stellten eine Zeitplanung auf und teilten den Hundebesitzern mit, wann ihre Vierbeiner an der Reihe waren. Damit wollten wir vermeiden, dass auf ein Mal alle fünf Hunde in der Wohnung rumrennen und das jeweilige Model zu sehr ablenken.

Natürlich hatten wir uns auch einen Aufbau unseres Shootings überlegt. Wir benötigten einen Blitz der es uns ermöglicht auch schnelle Verschlusszeiten kürzer als 1/250 Sekunde zu verwenden. Warum? Wir wollten natürlich knackscharfe und gut belichtete Bilder haben und die Bewegung der Hunde „einfrieren“. Das macht ein normaler Blitz nicht mit. Den ganzen technischen Schnick-Schnack kann man besser hier nachlesen.
Eigentlich wollten wir gerne auch ein schönes Seitenlicht bzw. Kopflicht setzen.
Wir hatten zwar zwei Aufsteckblitze, aber einer davon war mit der Blitzfernsteuerung nicht kompatibel und somit nicht ansteuerbar. Wir haben dann versucht den Blitz so einzustellen, dass er „sieht“ wenn der Masterblitz feuert und dann seinerseits auch einen Blitz freigibt.
Hat auch nicht richtig funktioniert, weil der Slaveblitz freie Sicht auf den Master haben muss. Frag nicht, ging halt nicht!

Ein weiteres Problem war, dass wir das ganze Prozedere nicht wirklich vorher testen konnten, denn mein eigener Hund Emmi (den ich wirklich sehr gerne habe) ist zu doof (oder zu schlau) um geworfene Leckerlis zu fangen. Einen anderen Hund hatten wir leider nicht zur Verfügung. Also mussten wir das unter Realbedingungen testen. Das haben wir „Profis“ dann daraus gemacht:

 

WOW! oder Wuff. Toll gemacht! Wir haben schnell rausgefunden, dass wir das in die Tonne kloppen können.
Aus diesem Grund (wir sind ja smarte Kerlchen) haben wir uns entschlossen einfach nur ein paar schöne Portraits von den Hunden zu machen.
Das hat dann tatsächlich auch ganz gut geklappt, wir haben schöne Bilder gemacht. Allerdings hatten wir auch Models die so ohne Allüren waren und derart gut erzogen, dass wir vor Anerkennung unseren Hut gezogen haben.

Hier noch ein paar Ergebnisse der Shootings. Es schreit nach Wiederholung und nach einem erneuten „Leckerlifangfototest“

2 thoughts on “Auf den Hund gekommen

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