Am Ende wirds gut

Sylvester 2013 hat für mich erst Mal nicht so gut begonnen.

Wir haben mit Freunden vereinbart, dass wir ein Sylvesterparty unter dem Motto „Hollywood“ veranstalten wollten. Jeder sollte sich entweder glamurös verkleiden, oder als berühmte Persönlichkeit erscheinen. (zum weiterlesen Überschrift klicken!)

Zunächst hatte ich viele Ideen wie man sich verkleiden kann, aber wenn ich mich verkleide, dann solls auch ein bischen nach was aussehen.
Das bedeutet aber, dass man sich in der Regel in große Unkosten stürzen muss. Dazu hatte ich keine Lust. Meine Frau hatte ihre eigene Idee schon im Kopf und ich war wieder bis zum letzten Moment unschlüssig.

Es kam dann halt wie es kommen musste – Sylvester war da, aber ich hatte noch kein Kostüm. Ich hab mich dann als Paparazzi verkleidet und war, nebenbei bemerkt, leider der am lausigsten Verkleidete an diesem Abend.

An diesem Abend hatte ich geplant unseren Freundeskreis mit ihren grandiosen Kostümen richtig in Szene zu setzen und vor meinem neuen Hintergrundsystem (aus Pappe, äh Karton) zu fotografieren. Im Haus des Gastgeberpaares sollte sich genug Platz finden mich auszubreiten – dachte ich. Beim Aufbau am Nachmittag kams aber ganz anders. Dieses Scheiß-Hintergrund-System ist echt unhandlich und es fand sich nicht ausreichend Platz zum Aufbau.

Toll. Schon der zweite Frust an diesem Tag.

OK. Scheiß drauf, dachte ich. Es wird sich schon irgendwas ergeben. Also hab ich nur meine Softboxen und Blitze (einen Blitz leihe ich immer von meinem Schwager Alex) mitgenommen und aufgebaut. Der Abend kam in die Gänge und wir wollten loslegen.
Die Freunde aus meiner Kommune sind echt super, haben immer Bock sich ablichten zu lassen und werden niemals müde (Danke dafür!).
Aber irgendwie wollte der eine Blitz nicht wirklich blitzen und ich musste mit einer Softbox auskommen. Das geht zwar, aber machte mich nicht wirklich glücklich (3.Frust!).
Hab dann festgestellt, dass wohl die Batterien nicht mehr die Besten waren und ausgetauscht werden wollten. Das war komisch, denn mein Schwager hatte mir seine Akkus „vollgeladen“ mitgegeben, aber irgendwie waren die leer (%&§FUCK??!&/%$)(4.Frust). Leider hatte ich keine anderen Batterien mehr dabei und wollte schon aufgeben (Megafrust!)

Aber ein Freund und an diesem Abend der Gastgeber rettete mich mit nagelneuen Batterien. Und siehe da, wir haben fotografiert und echt schöne Bilder gekriegt.
Trotz der Schwierigkeiten wurde am Ende des Abends wieder alles gut und das neue Jahr begann toll.

Bis nächste Woche